Prepaid-Vergleich
Wer die Ausgaben für sein Handy im Überblick behalten will, ist mit der Prepaid-Variante sicherlich besser aufgehoben, als die weitverbreiteten Mobilfunkverträge, die erst am Ende des Monats den Endbetrag aufzeigen. Doch das Spektrum an Netzbetreibern hat längst unglaubliche Dimensionen angenommen. Um also die Handykosten im Überblick zu behalten, muss man erst einmal den Überblick über die verschiedenen Anbieter bekommen.
Ein Prepaid-Vergleich ist dabei gerade im Internet übersichtlich möglich, beispielsweise auf Seiten wie Prepaid-Vergleich.net. Logischerweise führen die Discount-Anbieter die Liste im direkten Tarifvergleich an. Bei Anbietern, wie Congstar, Simyo, blau.de oder Fonic betragen die Kosten für SMS, Festnetz-, netzinterne und netzexterne Anrufe alle denselben Betrag, nämlich etwa 9 Cent. Doch das sind noch nicht die Spitzenreiter, wie Discoplus oder maXXim beweisen: 7,5 bis 8 Cent als pauschaler Tarif pro SMS und Minute in jedes deutsche Netz.
Die Discount-Anbieter nutzen dabei jedoch teilweise dasselbe Netz, wie die großen namhaften Netzbetreiber. Abweichungen sind jedoch im Datentarif möglich. Wer mobil auf dem Internet surfen will hat im Prepaid-Tarif oftmals Nachteile gegenüber der Flatrate. Spitzenreiter ist im Prepaid-Vergleich hellomobil mit etwa 19 Cent pro MB Datenvolumen. Aber auch die anderen Discounter haben Tarife zwischen 20 und 50 Cent pro MB. Teilweise wird der Datentarif jedoch nicht über das Datenvolumen, sondern über die Zugangszeit ermittelt.
Diese Methode kann jedoch gerade bei langsamen Verbindungsgeschwindigkeiten zur Kostenfalle werden. Nutzer, die auf mobiles Internet bestehen, sollten also beim Prepaid-Tarif darauf achten, dass sich ihr Datentarif auf das Datenvolumen bezieht. Ansonsten ist man mit den Discount-Anbietern als Privatperson meist besser aufgehoben.